Abwasser

Moderne Kanalisation

In Forchheim und seinen Anschlussgemeinden fallen jährlich etwa 6 Millionen Kubikmeter zu reinigendes Abwasser an. Um diese Menge abzuleiten und der Kläranlage zuzuführen, unterhalten die Stadtwerke Forchheim ein ca. 180 km langes Kanalnetz mit ca. 5.600 Schächten und 60 Sonderbauwerken. Das System wird fortlaufend modernisiert und ausgebaut. Die Reinigung der Kanäle erfolgt mit einem Hochdruckspülwagen der neuesten Generation. Feststoffe in der Kanalsohle werden so effektiv gelöst und abgesaugt. Das neue Fahrzeug verbraucht sehr wenig Wasser und verbreitet kaum unangenehme Gerüche.

Kläranlage auf dem neuesten Stand

Die 1971 in Betrieb genommene Kläranlage auf der Schleuseninsel wurde seit 2007 umfassend modernisiert und befindet sich nun auf dem neuesten Stand der Technik. Die Abwässer von Einwohnern und Industrie zusammengerechnet, bewältigt sie die Abwassermenge von rund 90.000 Menschen. Aufgrund der effizienten Nutzung des anfallenden Klärschlammgases kann die gesamte Anlage zu 90 % energieautark betrieben werden. Das Wasser, das dem natürlichen Kreislauf wieder zugeführt wird, ist einwandfrei sauber. Die Reinigungsergebnisse sind besser als gesetzlich vorgeschrieben.

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KSI: Potenzialstudie Kläranlage Forchheim

Förderkennzeichen: 03K11767

Bearbeitungszeitraum: 01.02.2020 bis 30.09.2020

Kurzbeschreibung

Im Zuge der Potenzialstudie für die Kläranlage Forchheim soll aufgezeigt werden, wie die THG-Emissionen und Energiekosten der Abwasserreinigung kurz-, mittel- und langfristig ge-senkt werden können.

Die Kläranlage Forchheim hat eine Ausbaugröße von 90.000 EW und wird der Größenklas-se 4 zugeordnet. Sie wurde in den Jahren 1970 bis 1973 gebaut und in Betrieb genommen. Die biologische Reinigungsstufe wurde im Zeitraum von 1996 bis 1998 saniert. Umfangreiche Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen der Kläranlage Forchheim wurden in den Jahren von 2007 bis 2015 durchgeführt.

Durch die Potenzialstudie sollen Maßnahmen erarbeitet werden, um die Mindestziele der Kommunalrichtlinie für „Abwasserbehandlungsanlagen“ zu erreichen. Durch eine verfahrens-technische Überrechnung der Kläranlage soll die Ist-Situation festgestellt und im Rahmen einer Energiegrobanalyse bewertet werden. Mit der Grobanalyse wird festgestellt, wo Defizite bestehen. Diese werden dann im Rahmen einer Energiefeinanalyse weiter untersucht. Hierzu werden die Verbraucher in einer detaillierten Matrix zusammengestellt und nach Verbrau-chergruppen eingeteilt. Es wird ein Vergleich mit Richt- und Idealwerten durchgeführt und dies ermöglicht die Eingrenzung des energetischen Optimierungspotenzials.

Des Weiteren soll aufgezeigt werden, welche möglichen energetischen Ergänzungsmaß-nahmen (z.B. Photovoltaik) Sinn machen.
Die Ermittlung der Investitions- und Betriebskosten von Optimierungsmaßnahmen sowie Darstellung des Einsparpotenzials mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung (Kosten-/Nutzenanalyse) wird Grundlage für den Fahrplan zur Umsetzung. Für die als wirtschaftlich identifizierten Maßnahmen erfolgt dann eine Zuordnung in kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen für den Fahrplan zur baulichen Umsetzung.

Gemäß der Kommunalrichtlinie (www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen) sind definierte Energieeinsparpotenziale für eine Förderung notwendig.

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimasschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

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Sicherer Schutz gegen Rückstau

Insbesondere bei starken Regenfällen besteht die Gefahr eines Rückstaus in der Kanalisation. Um sicher auszuschließen, dass Abwasser in Ihr Gebäude eindringt, empfehlen wir Ihnen den Einbau eines Entwässerungssystems mit einer Abwasserhebeanlage mit Rückstauschleife. In unserem Informationsflyer finden Sie alle wichtigen Informationen zusammengefasst.

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Sie bauen? Entwässerungsantrag nicht vergessen!

Als Bauherr sind Sie verpflichtet, Ihren Neubau mit einem sogenannten Entwässerungsantrag zum Anschluss an die Kanalisation anzumelden. In unserer Entwässerungssatzung finden Sie ebenfalls Informationen.

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Gesplittete Abwassergebühr

Für das Abwassersystem wenden die Stadtwerke Forchheim jährlich etwa 5 Millionen Euro an Investitions- und 1,5 Millionen Euro an Betriebskosten auf. Mit der gesplitteten Abwassergebühr werden diese Kosten gedeckt.

Seit 2009 ist die Abwassergebühr „gesplittet“: zum einen in eine Schmutzwassergebühr für das verbrauchte Frischwasser und zum anderen in eine neu eingeführte Niederschlagswassergebühr für den Umfang der bebauten bzw. befestigten Fläche, die an das Kanalnetz angeschlossen ist. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, das Ausmaß versiegelter Flächen möglichst gering zu halten.

Gesplittete Abwassergebühr seit dem 1. Januar 2015:
Schmutzwassergebühr: 2,50 Euro pro Kubikmeter Frischwasserverbrauch
Niederschlagswassergebühr: 0,37 Euro pro Quadratmeter bebauter oder versiegelter Fläche

Ratten in der Kanalisation. Was können Sie tun?

Jährlich legen wir rund 2.500 Giftköder gegen Ratten in der Kanalisation aus. Um das zunehmende Problem des Rattenbefalls darüber hinaus wirksam zu bekämpfen, kann jeder durch richtiges Verhalten mithelfen. Die wichtigste Maßregel: keine Abfälle in der Toilette oder im Straßenablauf entsorgen. Unsere Broschüre „Ratten aus der Kanalisation – gemeinsam bekämpfen!“ enthält weitere Tipps und Informationen.

zur Broschüre

24h-Notrufnummern

Strom

09191 613-100

Erdgas

09191 613-200

Abwasser

09191 613-250

Wasser

09191 613-200

Parken

09191 613-175

Telekommunikation

09191 613-345

Tariferklärung

Eintarif

In der Regel beziehen Sie Strom zu einem einheitlichen Tarif, unabhängig davon zu welcher Tageszeit Sie den Strom verbrauchen. Das nennt man Eintarif und Sie haben einen Eintarifzähler.

Doppeltarif

Sie bekommen zu einem höheren Grundpreis einen Doppeltarifzähler. Dieser unterscheidet zwischen dem Strom, den Sie tagsüber zum normalen Tarif verbrauchen und dem Strom, den Sie nachts zu einem günstigeren Tarif verbrauchen.

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Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Mitarbeiter der Stadtwerke Forchheim sind von der Teilnahme ausgenommen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.